MUSICA RICERCATA NR. 3

EINFÜHRUNG
ÜBER DIE MUSIK
ZUR INTERPRETATION
MEISTERKURS
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Quellenübersicht zu Musica ricercata Nr. 3

Die Funktion „Ligetis Anmerkungen‟ ermöglicht, Korrekturen, Ergänzungen und Erläuterungen des Komponisten in der interaktiven Partitur aufzurufen, die nicht in der gedruckten Partitur enthalten sind. Die kritische Online-Edition, die von Pierre-Laurent Aimard und Tobias Bleek erarbeitet wurde, berücksichtigt folgende Quelle:

Pierre-Laurent Aimard über Ligetis Interpretationshinweise

Aufzeichnungen von Pierre-Laurent Aimard

Hinweise und Erläuterungen des Komponisten, die von Pierre-Laurent Aimard während gemeinsamer Arbeitssitzungen aufgezeichnet und für die vorliegende interaktive Partitur kritisch aufgearbeitet wurden. Mehr über die Zusammenarbeit zwischen Ligeti und Aimard und den Status der aufgezeichneten Interpretationshinweise erfahren Sie im beigefügten Video sowie in der Rubik „Ligeti spielen‟ auf dieser Website.

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Allgemeine Erläuterungen zum Charakter und Vortrag des Stücks

„sehr lustig‟

„die Artikulation sehr präzise‟

„tempo!‟

„vgl. die kleinen Klavierstücke von Strawinsky‟

Quelle: Aufzeichnungen von Pierre-Laurent Aimard

Hinweis zum Vortrag

„wie ein mechanisches Klavier‟

Quelle: Aufzeichnungen von Pierre-Laurent Aimard

Kontexte

Vera Ligeti erinnert sich an Stalins Tod

György Ligeti komponierte Musica ricercata im Budapest der frühen 1950er Jahre in einer Zeit des „maximalen politischen Terrors“ (Ligeti). Die Vollendung des Klavierzyklus', der in der Zeit der kommunistischen Diktatur nicht aufgeführt werden durfte, fällt mit dem Tod von Josef Stalin zusammen. Vera Ligeti – Ehefrau des Komponisten – berichtet, wie sie und ihr Mann den 5. März 1953 in der ungarischen Hauptstadt erlebten.

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